Girokonto ohne Schufa – der Trend geht zum Kreditkartenkonto

Sofortkredit für Rentner ohne Schufa

Ein Girokonto ohne Schufa gibt es schon lange. Es handelt sich dabei um ein ganz normales Girokonto, welches allerdings nur auf Guthabenbasis geführt werden kann. Der Kontoinhaber erhält nur eine Bankcard, keine EC-Karte. Damit wird vermieden, dass er beim Bezahlen sein Konto am Ende doch überzieht. Diese Konten wurden in der Vergangenheit an Personen ausgegeben, die entweder eine negative Bonität aufwiesen oder der Schufa-Abfrage seitens der Bank nicht zustimmten. Einige Fintech-Unternehmen haben in der jüngeren Vergangenheit ein Kontomodell entwickelt, welches auch auf Guthabenbasis funktioniert, aber einen völlig anderen Gedanken verfolgt.

Das Handy im Mittelpunkt

Bei diesem Kontomodell steht das Handy im Mittelpunkt. Das Online-Banking kann natürlich auch vom heimischen PC aus betrieben werden, im Kern zielen diese Konten aber darauf ab, dass der Kontoinhaber mobil ist und jederzeit sein Konto nutzen kann. Die Apps sind folglich für die Smartphones optimiert. Basis für die Kontoführung ist eine Kreditkarte auf Guthabenbasis mit dazugehörigem Konto. Das Konto dient dem allgemeinen Zahlungsverkehr, die Kreditkarte der Bargeldversorgung und dem Einsatz im Einzelhandel. Die App ermöglicht nicht nur die Ausführung von Überweisungen oder das Einrichten von Daueraufträgen. Zahlreiche Statistiktools geben dem Kontoinhaber jederzeit Auskunft über die Zahlungsströme, individuell zusammengestellt. Vor der Kontoeröffnung sollten sich Interessenten aber beispielsweise über das Fachportal www.bestesgirokonto.net einen Überblick über die verschiedenen Anbieter verschaffen.

bonkredit-traumurlaub

Deutliche Unterschiede im Preisgefüge

Die Übersicht zeigt, dass es deutliche Unterschiede im Preisgefüge gibt. Dieses reicht von null Euro für Kreditkarte und Kontoführungsgebühr bis hin zu rund 100 Euro im Jahr. Einige Anbieter verlangen sogar eine Gebühr für die Kontoeröffnung. Hier wurde anfänglich, mit Aufkommen dieser Konten, die Notsituation derer ausgenutzt, welche definitiv ein Girokonto ohne Schufa benötigten. Die zweite Generation dieses Kontomodells zielt dagegen mehr auf die technik- und internetaffine Generation ab, die Mobilität an den ersten Platz stellt.

Eine solche Übersicht zeigt auch, dass bei den Gebühren für die Buchungspositionen und Barverfügungen deutliche Abweichungen bestehen. Die Limitierung der kostenlosen Buchungsposten fällt recht unterschiedlich aus, ebenso der Preis für Buchungen, die über dieses Limit hinausgehen. Die Barverfügung am Geldautomaten kann bei einigen Anbietern zu einer echten Kapitalanlage werden. So ist von einem Konto abzuraten, welches nur einmal im Monat eine kostenlose Barverfügung zulässt und danach bis zu fünf Euro je Abhebung berechnet. Aber dies herauszufiltern ist die Aufgabe und der Mehrwert eines Vergleichsportals. Bei der Auswahl eines Kontos sollten Interessenten auch bedenken, dass Kreditkarten noch nicht überall im Einzelhandel akzeptiert werden. Hilfreich ist es, wenn die Bank der Wahl auch eine EC-Karte auf Guthabenbasis anbietet.

Privatkredit Auxmoney

Kreditkarten ohne Schufa – nicht nur bei schwacher Bonität

Kreditkarten ohne Schufa zielten bei ihrer ersten Ausgabe auf den Personenkreis ab, der aufgrund einer schwachen Bonität keine Chance hatte, an das Plastikgeld zu kommen. Wer, beispielsweise vor einer Privatinsolvenz die Bequemlichkeiten einer Kreditkarte zu schätzen wusste, musste nun ohne das praktische Helferlein auskommen. Gerade Autoverleiher legen aber Wert darauf, dass die Kaution per Kreditkartenabbuchung hinterlegt wird. Das Resultat lautete: Keine Kreditkarte – kein Auto.
Bevor man sich als Verbraucher allerdings für eine Kreditkarte ohne Schufa entscheidet, sollte zunächst ein Vergleich, beispielsweise über das Fachportal www.kreditkartentest.com erfolgen. Die Anbieter unterscheiden sich erheblich, was die Preisgestaltung angeht.

bonkredit-traumurlaub

Neue Zielgruppen

Inzwischen haben sich aber neue Zielgruppen für Kreditkarten ohne Schufa herauskristallisiert. Bei einer Kreditkarte ohne Schufa handelt es sich um nichts anderes, als um eine Kreditkarte, die wie eine Prepaid-Karte für das Handy funktioniert. Der Karteninhaber muss zunächst einen Betrag auf das Kreditkartenkonto einzahlen. Danach kann er die Karte im Rahmen des Guthabens wie eine klassische Kreditkarte verwenden. Vor dem Hintergrund, dass der Karteninhaber keinen Kredit in Anspruch nimmt, sondern ausschließlich über sein eigenes Geld verfügt, macht eine Schufa-Anfrage überflüssig.
Onlineshopping hat inzwischen eine ungeahnte Popularität erreicht. Natürlich ist es bequemer, losgelöst von Ladenöffnungszeiten wann man will und wo man will, einzukaufen. Der Haken ist für viele Verbraucher jedoch nach wie vor die Angst, dass die Kreditkarte beim Bezahlen gehackt wird. Alternative Bezahlmethoden werden nicht von allen Händlern angeboten, es bleibt also nur die Überweisung. Oder man greift als Verbraucher eigens für diesen Zweck auf eine Prepaid-Kreditkarte zurück. Selbst wenn die Karte von Kriminellen ausgelesen wird, bringt ihnen das wenig, wenn kein Guthaben vorhanden ist. Der Sicherheitsaspekt einer Prepaid-Karte, einer Kreditkarte ohne Schufa, ist nicht zu verachten.

Ideal für Minderjährige

Minderjährige dürfen in Deutschland keinen Kredit aufnehmen. Eine klassische Kreditkarte kommt daher nicht infrage. Allerdings mehren sich auch für diesen Personenkreis die Optionen, bei denen eine Kreditkarte zum Einsatz kommen kann, beispielsweise bei Online-Musikplattformen oder schlicht ebenfalls beim Online-Shopping. Darüber hinaus verreisen immer mehr Jugendliche ohne ihre Eltern. Nur mit Bargeld ausgestattet, kann der Urlaub bei Verlust schnell beendet sein. Prepaid-Karten geben auch in diesem Fall eine gewisse Sicherheit und ermöglichen zum einen das bargeldlose Bezahlen, zum anderen die Bargeldversorgung am Geldautomaten. Geht die Karte verloren, kann sie der Eigentümer sperren lassen und sich eine Ersatzkarte bestellen. Die Altersgrenzen hinsichtlich der Ausgabe an Minderjährige variieren allerdings deutlich und liegen zwischen 7 Jahren und 16 Jahren.
Kreditkarten ohne Schufa finden eine zunehmend weitere Verbreitung. Als Zahlungsmittel ausschließlich für Verbraucher mit schwacher Bonität gelten sie schon lange nicht mehr.

Was muss man bei einem Girokonto ohne Schufa beachten?

Ein Girokonto ohne Schufa war ursprünglich für die Verbraucher gedacht, die aufgrund finanzieller Schwierigkeiten kein klassisches Girokonto mit EC-Karte und Dispo mehr führen dürften. Es handelte sich um ein Girokonto, welches nur auf Guthabenbasis geführt werden dürfte. Verweigerte ein Bankkunde bei Eröffnung des Kontos die Zustimmung zur Schufa-Abfrage, wurde automatisch ein Guthabenkonto eröffnet.

Neue Kontomodelle bahnen sich den Weg

Neue Technologien, die Mobilität, welche durch Apps und Smartphones Einzug gehalten hat, wirken sich auch auf die Bankinggewohnheiten der Verbraucher aus. Im Gegenzug haben innovative Fintechs alternative Kontomodelle entwickelt, deren Zentrum Handy und eine Kreditkarte befinden. Es handelt sich dabei um reine Guthabenkonten, deren Anbieter von sich aus grundsätzlich auf eine Schufa-Abfrage verzichten. Ein solches Girokonto ohne Schufa bieten die ersten Fintechs inzwischen auch für Firmen als Geschäftskonto an. Worauf kommt es aber bei einem Girokonto ohne Schufa an? Natürlich spielt der Preis, die monatliche Kontoführungspauschale eine Rolle. Guthabenkonten sind selten gebührenfrei zu haben, da die Anbieter keine Möglichkeit haben, über die Dispozinsen das Konto kostendeckend zu führen. Dazu kommen die Kosten für die Buchungsposten im Monat. Nicht alle Banken führen Onlinebuchungen kostenlos aus. In vielen Fällen ist die Zahl der kostenlosen Buchungen limitiert. Wird das Limit überschritten, fallen Kosten an. Einige der Anbieter berechnen ihren Neukunden darüber hinaus eine Gebühr für die Kontoeröffnung, ein Sachverhalt, der bei den klassischen Kreditinstituten völlig undenkbar ist. Die Kreditkartengebühr, die teilweise in Rechnung gestellt wird, ist allerdings auch bei den Filialbanken noch an der Tagesordnung.

Barverfügungen spielen eine Rolle

Die neuen Kontomodelle der Fintechs limitieren die kostenfreien Barverfügungen mittels Kreditkarte ebenfalls auf eine begrenzte monatliche Anzahl. Wer darüber hinaus an einem Geldautomaten Geld abhebt, muss mit erheblichen Gebühren rechnen. Es geht aber auch deutlich kostengünstiger, wie beispielsweise das Vergleichsportal www.qomparo.de zeigt. Man mag es nicht glauben, aber hinsichtlich der Gebühren schneiden die alteingesessenen Banken häufig besser ab, als die Fintechs. Ganz klassische Girokonten auf Guthabenbasis, wie sie die Direktbanken, aber auch die Filialinstitute zur Verfügung stellen, schneiden hier besser ab. Dabei stehen diese Konten mit einer entsprechenden Ergänzung nicht schlechter da, als ein klassisches Girokonto. Ergänzt um eine Prepaid-Kreditkarte, bieten sie dem Kontoinhaber alle finanziellen Freiheiten, mit denen auch ein klassisches Girokonto aufwartet. Damit sind sie analog zu den neuen Kontomodellen der Fintechs aufgestellt, nur, bei genaue Hinsehen, kostengünstiger. Verbraucher, die auf der Suche nach einem Girokonto ohne Schufa sind, müssen nicht gezielt nach einem „Girokonto ohne Schufa“ suchen, die Such nach einem klassischen Guthabenkonto ist völlig ausreichend.