Das Konto für Jedermann – wie ist die Akzeptanz?

Geld sparen durch Onlinevergleich

Das Konto für Jedermann – wie ist die Akzeptanz?

Seit dem 19. Juni 2016 wird die vorgegebene EU-Richtlinie für einen diskriminierungsfreien Kontozugang in Deutschland umgesetzt. Die Einführung dieses Gesetzes soll Personen zugutekommen, denen durch einen Schufa-Eintrag oder eine Pfändung das bestehende Konto gekündigt wurde oder denen aufgrund dessen eine neue Kontoeinrichtung verweigert wird.

Basiskonto auf GuthabenbasisEuropaweit wird mit etwa 700.000 kontolosen Personen gerechnet. Diese Zahl wurde jedoch nur geschätzt. Durch weitere Flüchtlingszuwanderungen wird die Menge der benötigten Jedermannkonten weiter ansteigen. Speziell soll diese Gesetzesänderung den Obdachlosen und Asylsuchenden dienen, die vorher bei vielen Kreditinstituten unerwünscht waren.

Kredit auch in schweren Zeiten bekommen

Diese Selbstverpflichtung der Banken in Deutschland gibt es seit 1995. Mit der Auflage, diese bis zum 18.9.2016 umzusetzen. Die Sparkassenverbände in einigen Bundesländern haben sich seit 2012 verpflichtet gefühlt und boten Basiskonten für Asyl – und Wohnungssuchende an und haben bereits 250.000 Konten eingerichtet. Mit der Umsetzung im Juni sind nun alle Banken verpflichtet ein Basiskonto oder auch Jedermannkonto für jeden anzubieten, der sich legal in der EU aufhält.

Eine Übersicht zu den besten Anbietern für die Eröffnung eines Girokontos finden Sie unter https://www.girokonto-ohne-schufa.de/.  

Was sieht das Gesetz noch vor?

Das Bankkonto für JedermannEs soll garantiert werden, dass Verbraucher ohne Fachkenntnisse die Angebote problemlos vergleichen können. Banken werden gezwungen die Kontogebühren so zu veröffentlichen, dass sie für jeden Kunden einfach erklärt und verständlich sind.

Einige Banken waren davon wenig angetan und verlangten weiterhin eine eindeutige Identifizierung der Bankkunden. Sie wollten vor dem Beschluss des Gesetzes noch das Verzeichnis der Ablehnungs- und Kündigungsgründe erweitern. Damit wurde den Banken durch den Gesetzgeber ein Strich durch die Rechnung gemacht und der Kontrahierungszwang für Basiskonten wurde in Kraft gesetzt.

Vorteile einer Jedermann-Karte für den Inhaber

Alle finanziellen Angelegenheiten können darüber abgewickelt werden. Die Zahlung der Miete, des Lohneingangs oder auch nur das Bezahlen der monatlichen Telefonrechnung zählen zu den Beispielen. Auch Sozialleistungen werden auf dieses Konto überwiesen. Mit einer dazugehörigen EC-Karte kann diese auch für den Einkauf verwendet werden. Es ist jederzeit möglich Abhebungen oder Einzahlungen vorzunehmen, Überweisungen zu erstellen oder Daueraufträge einzurichten.  Eine Bonitätsprüfung durch die Banken erfolgt nicht.

Der Ausdruck von Kontoauszügen kann für den jeweiligen Inhaber einen weiteren Vorteil darstellen. Eine genaue Kontrolle aller Aktivitäten, die auf dem Konto erfolgten sind dann möglich. Mit einem bestehenden Konto ist es üblich, das Konto per Online-Banking zu nutzen. So kann man seine Bankgeschäfte bequem zu Haus erledigen.

Nachteile eines Basiskontos

Bei dem Konto handelt es sich um ein reines Guthabenkonto. Überziehungen sind für den Karteninhaber nicht möglich. Ein finanzieller Engpass kann so nicht über einen möglichen Dispositionskredit ausgeglichen werden.

Die Kontoführungsgebühren sind durch einige Banken sehr hoch angesetzt worden. Auch die zusätzlichen Kosten für Auslandsüberweisungen weichen bei den Anbietern stark voneinander ab und sollten deshalb für den Interessierten eine besondere Beachtung finden.

Fotoquelle: Pixabay – CC0 Public Domain – Joshua_Willson / niekverlaan

Privatkredit Auxmoney

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.