Schufa-Einträge richtig löschen

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Schufa Einträge richtig löschen TippsNegative Schufa-Einträge können Verbrauchern das Leben schwer machen. Kredite sind tabu und selbst die Wohnungssuche oder der Abschluss von Versicherungen gestaltet sich deutlich schwieriger. Bei einigen Policen wie Haftpflicht oder Sterbegeld spielt die Schufa dagegen keine besondere Rolle. Nähere Infos auf www.sterbegeld.net. In der Regel resultiert ein negativer Eintrag daraus, dass der Schuldner seinen Zahlungsverpflichtungen trotz mehrfacher Aufforderung nicht nachgekommen ist. Werden die Verbindlichkeiten beglichen bleiben die Einträge noch für einen gewissen Zeitraum bestehen. Es kommt immer wieder vor, dass bestehende Einträge nicht ordnungsgemäß gelöscht werden. Deshalb ist es ratsam, regelmäßig einen Blick in die bei der Schufa gespeicherten Daten zu werfen. Einmal jährlich kann eine kostenlose Selbstauskunft eingeholt werden.

Löschung erst nach drei Jahren

Löschen der Schufa Einträge

Abbildung 2: Die Schufa Einträge richtig löschen

Negative Einträge bleiben in der Regel für drei Jahre gespeichert. Die Frist beginnt zum Ende des Kalenderjahrs, in welchem die Forderung beglichen wurde. Wer also beispielsweise im Sommer 2016 den offenen Betrag überwiesen hat, ist seinen Eintrag zum Jahresbeginn 2020 wieder los. Der Eintrag wird in diesem Zeitraum jedoch mit einem Erledigungsvermerk versehen. Hierzu muss der Gläubiger die Schufa über den Ausgleich informieren. Trotz einer Verpflichtung kommt es in der Praxis immer wieder vor, dass solche Meldungen vergessen werden. In diesem Fall sollte die Schufa schriftlich aufgefordert werden, den Fehler zu korrigieren.

Der Erledigungsvermerk ist wichtig, da dieser zu einer Verbesserung des Scorewerts führt. Wie sich der Wert genau verändert ist allerdings ein Geheimnis der Schufa. Der hierfür verwendete Algorithmus wird durch das Unternehmen nicht veröffentlicht.

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Eine vorzeitige Löschung beantragen

Unter bestimmten Voraussetzungen kann das Schufa-Konto auch vor Ablauf der drei Jahre bereinigt werden. Seit 2012 gibt es die Möglichkeit, Einträge vorzeitig löschen zu lassen. So sollen Verbraucher die mal eine Rechnung verspätet bezahlt haben nicht über einen langen Zeitraum beeinträchtigt werden.

Die vorzeitige Löschung ist immer dann möglich, wenn die Forderung innerhalb von sechs Wochen nach dem Eintrag beglichen wird. Zudem darf der Zahlungsbetrag nicht höher als 2.000 Euro sein. Wurde die Forderung bereits mit einem Mahnbescheid tituliert gilt diese Regelung nicht. Im besten Fall sollten Verbraucher es gar nicht erst soweit kommen lassen und offene Beträge spätestens nach der zweiten Mahnung begleichen.

Weitere Fristen für Löschungen

 Normale Anfragen von Vertragspartnern werden nach zwölf Monaten wieder entfernt. Auf Nachfrage erfolgt die Bekanntgabe jedoch nur für zehn Tage. Kredite verschwinden drei Jahre nach vollständiger Tilgung wieder aus der Schufa. Gleiches gilt für Daten aus den Schuldnerverzeichnissen von Amtsgerichten. Dabei muss der Schufa die Löschung durch das Amtsgericht nachgewiesen werden. Bei Kundenkonten des Handels erfolgt die Streichung nach einem Ablauf von fünf Jahren.

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Fotoquelle Abbildung 1: Pixabay – CC0 Public Domain – janjf93

Abbildung 2: Pixabay – CC0 Public Domain – stevepb

 

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